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Ausbildung und Arbeit

Sie dürfen in Deutschland nicht immer arbeiten. Ob Sie arbeiten dürfen, hängt von Ihrem Ausweis ab. Ob Sie arbeiten dürfen, hängt auch davon ab, wie lange Sie schon in Deutschland sind. In Ihrem Ausweis steht, ob Sie arbeiten dürfen. Im Ausweis steht Erwerbstätigkeit. Erwerbstätigkeit ist ein anderes Wort für Arbeit. Wenn Sie eine Arbeit oder eine Ausbildung machen wollen, können Sie zu einer Beratungs-Stelle gehen. Die Beratungs-Stellen helfen bei der Arbeitssuche. Sie können auch zur Agentur für Arbeit gehen. Die Agentur für Arbeit hilft bei der Arbeitssuche.
Für viele Arbeitsstellen in Deutschland ist es wichtig, dass Sie gut Deutsch sprechen. In Sprache und Bildung bekommen Sie Informationen, wie Sie Deutsch lernen können.

Ausbildung und Arbeiten mit Aufenthaltsgestattung

Sie haben oft keine Arbeitserlaubnis.
Wenn Sie in einer Erstaufnahmeeinrichtung (EA) wohnen, dürfen Sie nie arbeiten.
Wenn Sie aus einem „sicheren Herkunftsland“ kommen und nach dem 31.08.15 nach Deutschland gekommen sind, dürfen Sie nie arbeiten. Sie können eine schulische Ausbildung machen.
Alle anderen Menschen können vielleicht eine bestimmte Arbeitserlaubnis bei der Ausländerbehörde bekommen. Es hängt davon ab, wie lange Sie in Deutschland sind. Sie können zu einer Beratungs-Stelle gehen. Sie helfen bei der Arbeitssuche.

Sie sind 0-3 Monate in Deutschland
Sie dürfen nicht arbeiten. Dagegen können Sie nichts machen. In Ihrem Ausweis steht „Erwerbstätigkeit nicht gestattet“.

Sie sind 3-48 Monate in Deutschland.
Sie dürfen nicht ohne Erlaubnis arbeiten. Sie können aber eine Erlaubnis für eine bestimmte Arbeit bekommen.

Ausbildung
Sie können eine schulische Ausbildung machen. Sie können auch eine betriebliche Ausbildung machen. Wenn Sie eine betriebliche Ausbildung machen wollen, müssen Sie bei der Ausländerbehörde eine Erlaubnis beantragen. Manchmal hilft eine Ausbildung um einen Aufenthalt zu bekommen. Das heißt Ausbildungs-Duldung. Fragen Sie eine Beratungs-Stelle.

Arbeit
Sie müssen gemeinsam mit dem Arbeitgeber einen Antrag machen. Der Antrag heißt Stellenbeschreibung. Sie müssen den Antrag bei der Ausländerbehörde abgeben.
Die Ausländerbehörde schickt den Antrag zur Agentur für Arbeit.
Die Agentur für Arbeit macht eine Prüfung der Arbeitsbedingungen. Zum Beispiel gleicher Lohn, gleiche Arbeitszeit wie die anderen im Betrieb.

Zurzeit gibt es keine Vorrangprüfung in Baden-Württemberg.
In Ihrem Ausweis steht „Beschäftigung mit Genehmigung der Ausländerbehörde gestattet“. Wenn in Ihrem Ausweis nicht „Beschäftigung mit Genehmigung der Ausländerbehörde gestattet“ steht, fragen Sie eine Beratungs-Stelle.
Informationen bekommen Sie bei der Agentur für Arbeit oder einer Beratungs-Stelle.

Sie sind länger als 48 Monate in Deutschland
Sie können alle Arbeiten ohne Erlaubnis machen. In Ihrem Ausweis steht „Erwerbstätigkeit gestattet“. Wenn in Ihrem Ausweis nicht „Erwerbstätigkeit gestattet“ steht, fragen Sie eine Beratungs-Stelle oder Ausländerbehörde.

Ausbildung und Arbeiten mit Duldung

Sie dürfen nur manchmal arbeiten. Wenn Sie aus einem „sicheren Herkunftsland“ kommen, dürfen Sie nie arbeiten. Wenn Sie nicht aus einem „sicheren Herkunftsland“ kommen, sind es die gleichen Regeln wie mit einer Aufenthaltsgestattung. Lesen Sie das Kapitel Ausbildung und Arbeiten mit Aufenthaltsgestattung.
Die Ausländerbehörde macht manchmal ein ausländerrechtliches Arbeitsverbot für Menschen mit Duldung. Wenn Sie ein ausländerrechtliches Arbeitsverbot haben, dürfen Sie nicht arbeiten. Manchmal macht die Ausländerbehörde Fehler. Fragen Sie eine Beratungs-Stelle, wenn Sie ein ausländerrechtliches Arbeitsverbot haben.

Ausbildung und Arbeiten mit Aufenthaltserlaubnis

Sie dürfen arbeiten und eine Ausbildung machen. Sie können zum Job Center gehen oder zu einer Beratungs-Stelle gehen. Sie helfen bei der Arbeitssuche.

Praktikum und Freiwilligendienste

In Deutschland gibt es Arbeiten für die man wenig oder kein Geld bekommt. Ein Praktikum ist damit Sie eine Arbeit probieren können. Ein Freiwilligendienst ist, um andere Menschen zu unterstützen.
Viele Praktika und Freiwilligendienste, können Sie machen. Auf der Homepage von GGUA finden Sie mehr Informationen (leider nur auf Deutsch).
Fragen Sie eine Beratungs-Stelle.

Arbeits-Gelegenheiten (AGH) und Flüchtlings-Integrations-Maßnahmen (FIM)

Wenn Sie arbeiten könnten, aber keine Arbeit haben, kann der Sozialdienst ihnen eine Arbeit geben. Die Arbeit heißt AGH oder FIM. Häufig ist es eine Arbeit in der Unterkunft, in der Sie leben. Auch bei der Stadt kann Ihnen eine Arbeit gegeben werden. Es gibt Gesetze, die diese Arbeiten regeln. Wenn Ihnen eine solche Arbeit angeboten wird, müssen Sie die Arbeit machen. Wenn Sie einen Grund haben, die Arbeit nicht zu machen, müssen Sie das dem Sozialdienst sagen. Gründe können sein: Eine andere Arbeit, eine Ausbildung, ein Sprachkurs, Krankheit. Wenn Sie ohne Gründe die Arbeit nicht machen, kann man Ihnen weniger Geld geben. Auch wenn Sie ein Arbeitsverbot haben, können Sie diese Arbeiten machen.
Personen aus sog. „sicheren Herkunftsstaaten“ dürfen keine FIM machen.

Hilfe bei der Arbeits-Suche

Es kann schwer sein in Deutschland eine Arbeit zu finden. Oft müssen Sie Deutsch sprechen um eine Arbeit zu finden. Auf der Homepage vom Job Center finden Sie Arbeitsstellen. Auf der Seite workeer.de und jobbörse.de finden Sie Arbeitsstellen speziell für Flüchtlinge.
Oft wissen Beratungs-Stellen, welche Arbeitsstellen es vor Ort gibt und helfen Ihnen bei der Arbeitssuche. Gehen Sie zu einer Beratungs-Stelle.

Mehr Informationen

Mehr Informationen bekommen Sie auf der Seite von ProAsyl. Die Informationen bekommen Sie auf Deutsch und Englisch.